Was blockiert wurde
Alle getesteten Domains nach Typ. Farbige Segmente sind blockiert, grau ist durchgegangen.
Erkannte Listen
Ermittelt über Domains, die nur auf genau einer Liste stehen. „Wirkt“ heißt: geblockt – egal ob die Liste direkt eingetragen ist oder eine größere Stufe sie abdeckt.
HaGeZi Multi-Stufe
Weitere Listen
| Liste | Wofür | Exklusive Domains | Ergebnis |
|---|
Zum Ergänzen: URL in deinen DNS-Blocker eintragen (Technitium: Settings → Blocking → Block List URLs; Pi-hole: Adlists; AdGuard Home: Filter → DNS-Sperrlisten – das richtige Format steht auf der Blocklisten-Seite). Inhaltsfilter wie Glücksspiel, Social oder NSFW sind Geschmackssache – „nicht aktiv“ ist dort kein Mangel.
Eigene Domain prüfen
Zum Beispiel eine, die du gerade freigegeben oder gesperrt hast. Ob sie auf einer Liste steht, verrät der HaGeZi Blocklist Lookup.
Wie der Test funktioniert
Der Browser versucht, von jeder Domain eine Ressource zu laden. Schlägt die Verbindung fehl, hat dein DNS-Server die Domain geblockt. Antwortet die Domain, geht sie durch. Die Anfragen laufen ohne Cookies, es wird nichts ausgeführt und nichts angezeigt. Alle Testdomains sind echte, aktuell besuchte HTTPS-Seiten aus dem Chrome-UX-Report oder bekannte Tracker-Endpunkte – tote Domains wurden vorher aussortiert.
- Kontrollgruppe: Acht harmlose Domains, die erreichbar sein müssen. Fallen sie durch, stimmt etwas mit der Verbindung nicht und das Ergebnis ist wertlos.
- Badges: Auf welchen Listen die Domain steht. „ab PRO“ heißt: in PRO, PRO++ und ULTIMATE, aber nicht in Light und Normal. Umrandete Badges markieren Domains, die nur auf dieser einen Liste stehen – daran erkennt die Seite die aktiven Listen.
- Tote Hosts und zickige Server: Jeder Fehler wird einmal wiederholt und gegen deine Kontrollgruppe gemessen. Ein DNS-Block scheitert sofort. Ein Host, der antwortet, die Anfrage aber abweist – Zertifikat, Cross-Origin-Resource-Policy, Verbindungsabbruch – scheitert beide Male langsam und zählt als durchgegangen, denn er ist erreichbar. Eine tote Domain scheitert einmal langsam und beim zweiten Mal schnell (DNS-Negativ-Cache) und bleibt als „nicht erreichbar“ außen vor.
- Grenzen: Eine Domain, die schneller stirbt, als dein DNS antwortet, kann trotzdem als Sperre durchgehen. Ein Browser-Adblocker verfälscht das Ergebnis. Werbung auf derselben Domain wie der Inhalt – etwa bei YouTube – kann kein DNS-Filter blocken.
- Inhaltsfilter: Glücksspiel, Social Networks, Piraterie, NSFW, VPN sind keine Werbung, sondern Geschmacks- oder Familienfilter. Dort ist „geht durch“ nur ein Problem, wenn du die Liste bewusst nutzt.
- NSFW: Standardmäßig aus, weil die Seite dafür Verbindungen zu Adult-Domains aufbaut. Nichts davon wird angezeigt.
- Malware-Testseite:
malware.wicar.orgist eine harmlose Testseite des WICAR-Projekts, die auf Bedrohungslisten steht.
Fragen und Antworten
Mit welchen DNS-Blockern funktioniert der Test?
Mit allen. Pi-hole, AdGuard Home, Technitium DNS, Blocky, NextDNS, ControlD, AdGuard DNS, ein Fritz!Box-Filter oder eine Browser-Erweiterung – der Test schaut nur, was dein Gerät erreichen kann und was nicht.
Warum ist meine Note fast null, obwohl ich Pi-hole, AdGuard Home oder Technitium nutze?
Weil dieses Gerät deinen DNS-Server gar nicht fragt. Die üblichen Verdächtigen: iCloud Private Relay auf iPhone, iPad und Mac (Einstellungen → dein Name → iCloud → Privat-Relay, oder in den WLAN-Einstellungen „IP-Adress-Tracking beschränken“), „Sicheres DNS“ in Chrome oder Firefox, oder ein VPN. Für das Heimnetz ausschalten und nochmal testen – Kontrollgruppe grün, aber alles andere geht durch, ist das typische Muster.
Auf meinem iPhone oder Mac steht bei vielen Domains „keine Antwort“ – warum?
Safari und jeder iOS-Browser merken sich, welche Seiten HTTP/3 können. Antwortet dein Blocker mit 0.0.0.0, versucht der Browser einen QUIC-Handshake ins Leere und wartet. Der Test fängt das mit einer WebSocket-Probe ab, sauberer ist die Lösung am Blocker: NXDOMAIN statt 0.0.0.0 antworten lassen (Technitium: Settings → Blocking → Blocking Type; Pi-hole: BLOCKINGMODE=NXDOMAIN; AdGuard Home: Blockiermodus NXDOMAIN). Dann scheitern geblockte Domains auf jeder Plattform sofort.
Warum sind es keine 100 %?
Die Hauptnote zählt jede Werbe- und Tracker-Domain aller HaGeZi-Stufen. HaGeZi PRO plus OISD landet bei rund 80 %, weil die restlichen Domains erst PRO++ oder ULTIMATE blocken – und die können Dinge kaputt machen. 100 % sind weder nötig noch immer erwünscht.
Was ist der Unterschied zwischen HaGeZi und OISD?
Beides sind gepflegte DNS-Blocklisten. HaGeZi gibt es in fünf Stufen von Light bis ULTIMATE plus vielen Einzellisten; OISD ist eine einzige ausgewogene Liste, die nichts kaputt machen will. Viele fahren HaGeZi PRO zusammen mit OISD Big und der TIF-Bedrohungsliste.
Warum zählen Inhaltsfilter separat?
Glücksspiel, Social Networks, Piraterie, VPN und NSFW sind Opt-in-Listen. Sie zu blocken ist eine Entscheidung, kein Sicherheitsmerkmal – deshalb senken sie die Hauptnote nicht.
Schickt der Test meine Daten irgendwohin?
Nein. Die Seite hat keine Analytics und keine externen Skripte. Dein Browser kontaktiert die Testdomains direkt, ohne Cookies, genau wie wenn eine Website sie einbettet.
Welche Liste soll ich ergänzen, wenn etwas durchgeht?
Die Tabelle „Erkannte Listen“ zeigt jede Liste mit Ergebnis. Bei „nicht aktiv“ steht die URL direkt daneben. Für die meisten Haushalte ist HaGeZi PRO plus TIF der Sweet Spot.
Ist das ein Ersatz für den d3ward Ad Block Tester?
Ja. Der bekannte Test unter d3ward.github.io wurde 2026 archiviert und wird nicht mehr gepflegt. Dieser Test macht dasselbe mit mehr als dreimal so vielen Domains, aktuellen HaGeZi- und OISD-Daten, Betreiber-Infos pro Domain und automatischer Listen-Erkennung.
Und Werbung auf YouTube, Twitch oder Instagram?
Die kommt von denselben Domains wie die Videos. Ein DNS-Filter kann sie nicht trennen. Dafür brauchst du eine Browser-Erweiterung wie uBlock Origin.